23
Mai. 2011

Neuste Entwicklung zur Priority Inbox von GoogleMail

Am 21.05.2011 wurde die bereits im Sommer 2010 vorgestellte Priority Inbox von Google für alle User standardmäßig freigeschaltet.
Der sortierte Posteingang soll den Empfängern dazu dienen, leichter zwischen relevanten, sprich „wichtigen“ und weniger relevanten bis unwichtigen E-Mails zu unterscheiden.

Mehr Informationen finden Sie auch im folgenden Post von Google:
http://www.googlewatchblog.de/2011/05/priority-inbox-fuer-alle-nutzer-aktiviert/

Kurz gesagt, Empfänger haben jetzt Ihre eigene „Whitelist“ bekommen, die sie selbst steuern und verwalten können.
Für Sie als Marketer unterstreicht dies nochmal die Wichtigkeit der Regel: Versende relevanten Content an deine Empfänger und sie werden es dir danken!

Im Fall GoogleMail kann ich konkret zu folgenden Schritten raten:

  • Newsletter Sendout: Flaggen Sie die Googlemail/Gmail User in Ihrem Adressbestand und fügen Sie über eine InsertIF-Verknüpfung den Hinweis ein, dass die Empfänger Ihre Nachrichten als „Wichtig“ kennzeichnen sollen. So können diese Ihre Angebote auch weiterhin schnell und auf den ersten Blick wahrnehmen, da sie ganz oben im Posteingang landen.  Diesen Hinweis können Sie entweder im Header platzieren (z.B. anstelle des oft standardmäßig verwendeten Links „Zum Adressbuch hinzufügen) oder in einem extra dafür gestalteten Paragraphen im Newsletter.
  • Anmelde- und Willkommensnachrichten: Auch hier sollten Sie für Googlemail/Gmail Adressen einen Hinweis auf diese Funktionalität geben. Somit haben Sie den User schon von Beginn an da wo Sie ihn haben wollen.

Grundsätzlich sei gesagt: Es besteht kein Grund zur Panik. Wenn Sie sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen, nach wie vor relevanten Content versenden und Ihre Empfänger auf die Möglichkeit zum eigenen Whitelisting hinweisen, können Sie am Ende sogar von der Priority Inbox profitieren!

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Über Andre Goermer

André Görmer ist Fachwirt Online Marketing und seit 2004 bei eCircle, wo er europaweit für den Bereich Deliverability Management verantwortlich ist. Außerdem steuerte André Görmer während seiner Zeit bei eCircle das Portal Management im Media-Bereich, baute den Support Desk für eCircle Kunden mit auf und betreute als Projekt Manager renommierte Kunden wie bspw. Nintendo.
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