Best-Practice-Empfehlungen

So verbessern Sie den Anmeldeprozess zu Ihrem Newsletter

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Den Erfolg Ihres Email-Marketing-Programms bestimmen nicht nur kreative Designs und attraktive Inhalte. Bereits der Anmeldeprozess entscheidet darüber, wie viele Abonnenten Ihren Newsletter überhaupt zu Gesicht bekommen. Damit Sie einen möglichst hohen Abonnentenzuwachs erreichen können, haben wir Ihnen ein paar Handlungsempfehlungen zur Optimierung Ihres Anmeldeprozesses zusammengestellt.

Die Gretchen-Frage zu Beginn: Confirmed oder Double Opt-in?
Immer wieder werden wir gefragt, welches Anmeldeverfahren das bessere sei. Rechtlich gesehen sind beide Prozesse zulässig. Während sich über Confirmed Opt-in eventuell mehr Abonnenten generieren lassen, werden Sie jedoch feststellen, dass die Abmelderate höher ist und auch Spam-Beschwerden häufiger vorkommen. Mithilfe des Double Opt-in können Sie im Beschwerdefall eindeutig nachweisen, dass sich ein Kunde zu Ihrem Dienst angemeldet hat. Zwar liegt die Anmelderate durch den Extra-Schritt der Registrierungs-Bestätigung etwas niedriger als beim Confirmed Opt-in, jedoch erhalten Sie hier in der Regel hochqualifizierte Adressen, die hohe Response-Raten, kaum Spam-Beschwerden und niedrige Abmelderaten liefern. Wir empfehlen Ihnen daher, auf das Double Opt-in Verfahren zurückzugreifen.

Das perfekte Anmeldeformular
Generell gilt: Die Anmeldung zu Ihrem Newsletter sollte mit so wenigen Klicks wie möglich erreichbar und ohne Scrollen abzuschließen sein. Einspaltige Anmeldeformulare werden vom Auge leichter erfasst, sind damit nutzerfreundlicher und werden besser ausgefüllt. Achten Sie zudem auf Ihre Wortwahl, wenn Sie von Ihren Kunden die Zustimmung zu AGBs oder anderen Bestimmungen einholen.  Gegenüber "Ich habe die AGBs gelesen und verstanden" ist "Ich stimme den AGBs zu" der klare Sieger. In der Kürze liegt die Würze. Klären Sie ihre Kunden auf, ohne sie dabei unnötig zu verunsichern.

Welche Daten abgefragt werden dürfen
In Deutschland dürfen rein rechtlich nur die Daten erhoben werden, die für die Erbringung eines Dienstes nötig sind. Für personalisierte Newsletter sind dies die Email-Adresse, das Geschlecht und der Nachname eines Abonnenten. Als Trost für diejenigen, die gerne direkt bei der Anmeldung mehr über ihre Interessenten erfahren würden: Auch in Amerika – wo sich die Gesetzeslage anders verhält – beschränken sich 84% der Email-Marketing-Anwender auf Basisdaten wie Name, Email und Telefonnummer. Und vergessen Sie nicht: Es bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten, die Profile Ihrer Nutzer auch noch im Laufe der Regelkommunikation anzureichern.

Denken Sie daran, dass die Optimierung des Anmeldeprozesses nicht mit dem Anmeldeformular endet. Gleich für welches Anmeldeverfahren Sie sich entscheiden, beide Formen bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Willkommens-Programm aufzusetzen. Versenden Sie direkt nach der Anmeldung speziell auf neue Abonnenten zugeschnittene Angebote und Informationen oder die aktuelle Ausgabe Ihres Newsletters. So bestätigen Sie Ihre Kunden noch einmal darin, sich zu einem Dienst mit echtem Mehrwert angemeldet zu haben.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem monatlichen Newsletter "Inside Digital Marketing" der eCircle AG. Falls Sie zukünftig auch über Neuigkeiten aus der Branche informiert werden möchten, können Sie sich hier zum eCircle Newsletter anmelden.