Best-Practice-Empfehlungen
Top-Tipps zur Segmentierung Ihrer Adressdatenbank


Unter Segmentierung versteht man die Unterteilung Ihres gesamten Adressverteilers in kleinere Empfängergruppen, die gemeinsame Merkmale aufweisen. Der Vorteil dieser Taktik: Sie können Ihre Leser mit zielgerichteten, personalisierten Angeboten versorgen. Mit derart maßgeschneiderten Emails verbessern Sie nicht nur die Performance Ihrer Kampagnen, die größere Relevanz Ihrer Angebote für den Empfänger intensiviert auch die Kundenbindung.
Starten Sie mit einem attraktivem Angebot: Neue Abonnenten sind die perfekte Leserschaft. Sie öffnen Ihre Newsletter häufiger und klicken sich auch häufiger zu Ihren Angeboten durch. Nutzen Sie dieses Potenzial: Versenden Sie ein speziell auf Neuabonnenten zugeschnittenes Angebot und sichern Sie sich so direkt zu Beginn der Kundenbeziehung deren Loyalität.
Lernen Sie die Interessen Ihrer treuen Kunden kennen: Unterscheiden Sie klar zwischen Neu- und Bestandskunden. Nutzen Sie das Wissen, das Sie sich im Zeitverlauf über Ihre treuen Kunden aneignen konnten und belohnen Sie deren Loyalität mit attraktiven, maßgeschneiderten Angeboten. Das Ergebnis für Sie: eine steigende Kampagnen-Performance und eine enge Kundenbindung.
Seien Sie kreativ: Segmentierungen können auf einer Reihe von Variablen basieren wie beispielsweise Geografie (z.B. die Arbeits- oder Privatadresse des Abonnenten), Demographie (Geschlecht, Alter, Nationalität etc.), Geo-Demographie (z.B. Frauen im Alter von 30-45 Jahren mit Wohnort in München) oder Psychographie (Interessen, Hobbies etc.). Nehmen Sie auch die Versandfrequenz oder den letzten Zeitpunkt des Kontakts als möglichen Anhaltspunkt unter die Lupe.
Unterteilen Sie Ihre Datenbank in kalte, warme und heiße Leads: Sehen Sie sich Ihre Empfänger an und segmentieren Sie Ihren Verteiler in kalte Leads (Adressaten, mit denen bisher kaum kommuniziert wurde), warme Leads (Empfänger, mit denen Sie hin und wieder in Kontakt stehen und die vages Interesse an Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten gezeigt haben) und heiße Leads (aktuelle Kunden oder Personen, die kürzlich bei Ihnen gekauft haben). Gehen Sie nicht davon aus, dass ein und dasselbe Angebot auf alle drei Kategorien gleich attraktiv wirkt!
Setzen Sie auf automatisierte Emails: Manche Menschen reagieren nicht spontan auf ein Angebot. In diesem Fall sind automatisierte E-Mails ein geschicktes Mittel, um allen Nicht-Reagierern einen Reminder zu senden. So steigern Sie die Performance Ihrer Kampagnen.
Wichtige Grundregeln für alle Arten der Segmentierung: Erstellen Sie möglichst spezifische, aber dennoch aussagekräftige Zielgruppen. Je spezifischer der Empfängerkreis umso zielgerichteter können Sie mit den Adressaten kommunizieren – was wiederum bessere Resultate zur Folge hat. Stellen Sie zudem immer sicher, dass das Angebot tatsächlich für die Zielgruppe relevant ist. Steigern Sie die Effektivität Ihrer Kampagnen zusätzlich durch die Kombination von Segmentierung und Personalisierung: Personalisieren Sie beispielsweise den Inhalt, die Betreffzeile oder beides.
Umgehen Sie die typische Stolperfalle: Untergliedern Sie Ihre Datenbank zu stark, kreieren Sie Mikro-Nischen, die zu klein sind, um im Vergleich zum Aufwand bei der Kampagnen-Erstellung lohnenswerte Ergebnisse zu bringen. Vermeiden Sie daher, bei der Segmentierung zu viele Variablen zu kombinieren. Finden Sie die richtige Balance zwischen Reichweite und Relevanz und Sie haben die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Kampagnen!
Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem monatlichen Newsletter "Inside Digital Marketing" der eCircle AG. Falls Sie zukünftig auch über Neuigkeiten aus der Branche informiert werden möchten, können Sie sich hier zum eCircle Newsletter anmelden.

