Best-Practice-Empfehlung

Top-Tipps für erfolgreiches Email-Marketing im Web 2.0

Email-Best-Practice-Empfehlungen

In Zeiten globaler, integrierter und interaktiver Informationsflüsse kommt die Welt manch einem Konsument wie ein großer Wirrwarr vor. Werfen Sie beispielsweise einen Blick in Ihren eigenen Posteingang. Sind alle Emails die Sie erhalten von Bedeutung für Sie? Ich wette, sie sind es nicht und genau aus diesem Grund kann auch Ihre Nachricht untergehen, wenn Sie nicht von Interesse ist. Gerade im Web 2.0 heißt das Stichwort Relevanz. Social Networks, Communities und Blogs vermitteln Informationen. Dabei stellt sich die Frage, wie man den Fokus und das Interesse auf die eigene Botschaft lenkt. In diesem Best-Practice-Artikel gibt Ihnen Skip Fidura, Email Marketing Experte, Tipps, wie Sie das Medium Email nutzen um die Aufmerksamkeit von Konsumenten auf Ihre Botschaft zu lenken und warum Email Teil Ihrer Web 2.0 Strategie 2009 sein sollte.

Kundennutzen: Beim Marketing geht es traditionell um die Asymmetrie zwischen Informationen einer Marke und den Konsumenten – Marken besitzen Informationen und Konsumenten versuchen deren Gehalt zu prüfen. Web 2.0 bedeutet, dass der Konsument nun Herr dieser Informationen wird. Anstatt über die Erscheinungsweise, den redaktionellen Inhalt und das Wertversprechen Ihrer Email nachzudenken, sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Kundennutzen legen und folgendes berücksichtigen:

  • Personalisierung: Durch eine Personalisierung Ihrer Emails können Sie jeden Kunden individuell ansprechen. Den Erfolg werden Sie unverzüglich merken. Dabei heißt Personalisierung nicht nur, den Kunden mit seinem Namen zu begrüßen – Personalisierung bedeutet, dass Ihre Datenbank den Kunden wiedererkennt und er merkt, dass Sie sich an ihn „erinnern“. Möglichkeiten bieten hierzu die Personalisierung verschiedener Bestandteile einer Email wie die Betreffzeile, Bilder oder Angebote, das Versenden eines Geburtstagsgrußes oder von Inhalten, die in Beziehung zur Arbeits- und Lebenswelt des Kunden stehen.
  • Kundenbezogenheit: Alles dreht sich darum, dass der Inhalt einer Email den Interessen des Empfängers entspricht. Entwickeln Sie automatisierte Kampagnen, die der Nutzer über einen bestimmten Zyklus erhält. Oder verwenden Sie Inhalte von denen Sie aufgrund seines Online-Verhaltens wissen, dass sie für Ihn von Relevanz sind.
  • Format: Versenden Sie Ihre Email in einem Format, dass den Bedürfnissen des Kunden ent-spricht. Wird die Email an ein PC-basiertes Postfach versendet, stellen Sie sicher, dass sie darin einfach zu lesen ist. Denken Sie daran Klickaufforderungen hervorzuheben, einschließlich relevanter Bilder und Texte, und ziehen Sie eine Art Wegweiser zu besseren Orientierung in Betracht. Über 60% aller Empfänger lesen ihre Emails unterwegs. Es ist also wichtig, Emails auch für kleinere Bildschirme und die begrenzten HTML-Möglichkeiten von Smartphones zu optimieren.

Entwickeln Sie den Dialog: Zu guter Letzt: eine Email ist keine Einbahnstraße und Email Marketing ein Dialog! Nach einer Studie von Quires (2006) bevorzugen 40% aller Email Empfänger ein Unternehmen mit dessen Email Kampagnen sie zufrieden sind. Es ist also nachgewiesenermaßen sehr von Vorteil, wenn Sie den Kundennutzen in den Vordergrund Ihrer Email Kampagnen stellen. So beginnt ein Dialog mit dem Kunden, der mit Sicherheit eine höhere Klickrate und eine langanhaltende Kundenbindung zur Folge hat.

Über den Autor:
Skip Fidura ist Vizepräsident des DMA Email Marketing Council.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem monatlichen Newsletter "Inside Digital Marketing" der eCircle AG. Falls Sie diesen Artikel weitergeleitet bekommen haben und zukünftig auch über Neuigkeiten aus der Branche informiert werden möchten, können Sie sich hier anmelden